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Europass fördert Mobilität
Immer mehr Bürgerinnen und Bürger absolvieren einen Teil ihres Studiums, ihrer Ausbildung oder auch ihres Berufslebens im EU-Ausland und stoßen dabei nicht selten auf Probleme, die mit ihrer Qualifizierung zu tun haben.
Der Europass kann helfen diese
Hürden abzubauen. Dabei handelt es sich um einen kostenloser Service der Europäischen Union, der die Möglichkeit bietet, Lernergebnisse auf einheitliche Weise zu dokumentieren und besser vergleichbar zu machen. Insgesamt besteht der Europass aus fünf Dokumenten: Europass Lebenslauf, einem Sprachenpass, Zeugniserläuterungen, dem Europass Mobilität und dem Europass Diploma Supplement zur Erläuterung von Hochschulzeugnissen.
Weitere Informationen unter: http://www.europass-info.de/
"Generation 1992" - zum 20-jährigen Jubiläum des EU-Binnenmarktes
Der europäische Binnnenmarkt, der mit dem Vertrag von Maastricht eingeführt wurde, feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass hat die Kommission unter anderem einen "Generation 1992"-Kreativwettbewerb für alle EU-Bürger, die 1992 geboren sind, ins Leben gerufen. Teilnehmer des Wettbewerbs können über ihre Erfahrungen, Meinungen und Erwartungen für die Zukunft des Europäischen Binnenmarktes berichten. Format und Thema des Beitrages müssen festgelegt sein. Auswählen kann man aus den Themen:
- Bildung und Bürgerschaft
- Arbeitsplätze und unternehmerische Initiativen
- Kultur und Freizeit
- Verbraucher und Umwelt
Artikel, Videos, Fotos, Comics oder eine Smartphone-App sind möglich. Es können bis zu zwei Beiträge mit unterschiedlichem Format eingereicht werden.
Von April bis September 2012 werden monatlich Preise verlost, z.B. Tablet, Smartphones, Fotoapparate, MP3-Player oder InterRail-Tickets.
Informationen zum Wettbewerb finden sich unter: http://www.generation1992.eu/de/home
Öffentliche Konsultation zum Insolvenzrecht
Am 30. März 2012 startete die EU-Kommission eine öffentliche Konsultation zum Insolvenzrecht. Mit Hilfe von Anregungen und Stellungnahmen der Bürger/innen, Institutionen, Organisationen und Unternehmen soll geklärt werden, wie die bestehende Verordnung aus dem Jahr 2000 überarbeitet werden kann. Ziel der Überarbeitung ist die Stärkung von Unternehmen und dem EU-Binnennmarkt.
Die EU-Justizkommissarin Viviane Reding erklärte dazu: "Ein modernes Insolvenzrecht ist für die finanzielle Stabilität und die Leistuöngsfähigkeit des Finanzsystems unabdingbar. Ein modernes Insolvenzrecht wird der Wirtschaft weiteren Schwung verleihen. Außerdem wird es dazu beitragen, wirtschaftlich soliden Unternehmen, die vorübergehend in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, eine zweite Chance zu geben. Deswegen wollen wir die Meinung der Wirtschaft, aber auch der Rechtsberufe, der Justizbehörden und der breiten Öffentlichkeit einholen."
Zur Konsultation gelangen Sie hier.
Startschuss für die Europäische Bürgerinitiative!
Am 1. April 2012 tritt die Verordnung über die Europäische Bürgerinitiative in Kraft. Ab jetzt können europäische Bürgerinnen und Bürger direkten Einfluss auf die Politik der Europäischen Union nehmen. Denn mit einer erfolgreichen Bürgerinitiative kann die Kommission aufgefordert werden, Gesetzesvorschläge zu einem bestimmten Thema vorzulegen.
Voraussetzung ist, dass die Initiative von einer Millionen Menschen unterstützt wird, die aus einem Viertel der 27 Mitgliedstaaten der EU stammen, also aus mindestens sieben Ländern. Außerdem muss das Thema in den Zuständigkeitsbereich der EU fallen.
Die Unterschriften können in Papierform, aber auch online gesammelt werden. Hierfür hatten sich die Abgeordenten des Europäischen Parlaments stark gemacht, bei den EU-Bürgerinnen und -Bürgern auch tatsächlich mehr Akzeptanz für Europa erreicht werden kann.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission oder in diesem Leitfaden.
EU-weite Roamingpreise sollen dauerhaft fallen!
Gute Neuigkeiten für alle, die sich an den hohen Preisen für die Benutzung ihres Handys oder Tablets im Ausland stören!
Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Vertreter des Rates und der EU-Kommission haben sich auf einen Fahrplan zur Reduzierung der Roaminggebühren für Telefongespräche, SMS und Datentransfer geeinigt. Danach sollen die Preise schrittweise gesenkt werden. Die neuen Roamingvorschriften könnten bereits am 1. Juli 2012 in Kraft treten.
Bis 2016 sollen die derzeitigen Gebühren jährlich gesenkt werden - jeweils zum Beginn der Hauptreisezeit im Sommer:
|
|
derzeit |
1. Juli 2012 |
1. Juli 2013 |
1. Juli 2014 |
|
Daten (pro MB) |
keine |
70 Cent |
45 Cent |
20 Cent |
|
Abgehende Anrufe (pro Minute) |
35 Cent |
29 Cent |
24 Cent |
19 Cent |
|
Eingehende Anrufe (pro Minute) |
11 Cent |
8 Cent |
7 Cent |
5 Cent |
|
SMS-Versand (pro SMS) |
11 Cent |
9 Cent |
8 Cent |
6 Cent |
Das langfristige Ziel, das maßgeblich von den Sozialdemokraten im Europäischen Parlament verfolgt wird, ist aber eine komplette Abschaffung der Roaminggebühren. Nationale Tarifstrukturen innerhalb der Europäischen Union sind mit dem europäischen Binnenmarkt nicht vereinbar. Die EU-Kommission muss bis spätestens 2016 Vorschläge für europaweit einheitliche Tarife vorlegen, sofern dieses Ergebnis nicht durch den Wettbewerb selbst erzielt wird.
Zusätzlich wird das bereits innerhalb der EU geltende Warnsystem ausgedeht: Die Mobilfunkanbieter werden verpflichtet, die Verbraucherinnen und Verbraucher per SMS, E-Mail oder Pop-Up-Meldung zu warnen, wenn sie für Datendienste einen Rechnungsbetrag von 50 Euro oder eine andere vereinbarte Schwelle erreichen. Eine weitere Nutzung der Datenroamingdienste ist dann nur nach ausdrücklicher Bestätigung möglich.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Roaming-Informationsseite der EU-Kommission (englisch).
Neue Webseite zum konsularischem Schutz für EU-Bürger im Ausland
Jährlich reisen mehr als 90 Millionen Europäer in Drittländer und ca. 30 Millionen leben ständig im nicht europäischen Ausland. Aber viele wissen nicht, wohin sie sich im Notfall, wie z.B. der Krise in Libyen oder Japan, wenden können. Es ist weitgehend unbekannt, dass man sich als EU-Bürger an das Konsulat oder die Botschaft jedes beliebigen EU-Staates wenden kann, wenn das eigene Land keine Vertretung in dem fraglichen Staat hat.
Die EU-Kommission hat jetzt eine Webseite mit ausführlichen Informationen eingerichtet. Sie ist unter ec.europa.eu/consularprotection/index.action erreichbar.
Gleichstellung von Frauen und Männern
Die Europäische Union hat den aktuellen "Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2010" herausgegeben. Der Jahresbericht informiert zu verschiedenen Herausforderungen der Geschlechtergleichstellung. So werden unter anderm die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, Armut und soziale Eingliederung sowie Gewalt gegen Frauen behandelt. Außerdem wird die jüngste Enwicklung der Situation von Frauen und Männern in der Europäischen Union dargestellt. Tabellen und Statistiken komplettieren die Publikation.
Auf der EU-Bookshop-Seite steht der Bericht als kosenloser Download bereit.
Vereinfachung grenzüberschreitender Fahrzeugzulassung in der EU
Die Europäische Kommission strebt einen Abbau des bürokratischen Aufwands bei grenzüberschreitender Fahrzeugzulassung in der EU an. Deshalb wurde eine öffentliche Konsultation eingeleitet.
Der für Industrie und Unternehmertum zuständige Vizepräsident der Kommission, Antonio Tajani, erklärte dazu: "Es darf kein Problem sein, ein Fahrzeug in einem Mitgliedstaat zu erwerben und es anschließend in einen anderen Mitgliedstaat zu überführen. Diese öffentliche Konsultation wird uns ein besseres Verständnis der Probleme von Bürgern und Unternehmen vermitteln sowie die Entwicklung von Konzepten für eine Verbesserung der Situation ermöglichen. Unser Ziel ist es, Kosten- und Zeiteinsparungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher, die Unternehmen sowie für die nationalen Zulassungsstellen zu erreichen."
Die komplette Pressemeldung finden Sie hier.
Die Konsultation kann unter ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch aufgerufen werden.
Neue Datenbank "Otlas"
Die Suche nach internationalen Projektpartnern im Rahmen des EU-Förderprogrammes "Jugend in Aktion" wird einfacher. Seit Anfang Februar bietet das SALTO Information Ressource Centre mit der Online-Datenbank "Otlas" verschiedene Modalitäten. Neben der Suche von Partnern besteht die Möglichkeit sich als Organisation oder Gruppe zu registrieren und eigene Projektideen vorzustellen. Bisher haben sich über 200 Organisationen eingetragen.
Weitere Informationen gibt es unter www.jugendfuereuropa.de/.
Registrieren können Sie sich hier.
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