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Die Europäische Union - eine einzigartige Erfolgsgeschichte
Entstanden auf den Ruinen des verheerenden zweiten Weltkrieges fanden sich 1952 mit Frankreich, Luxemburg, der Niederlande, Belgien, Italien und Deutschland sechs Staaten in der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) zusammen. Ziel dieser Gemeinschaft war es, mit einer von den Mitgliedstaaten auf die europäische Ebene abgegebenen Politik im Kohle- und Stahlsektor – der immer wieder Anlass zu Kriegen und Auseinandersetzungen in Europa war – einen stabilen Frieden zu schaffen. Dieses Ziel haben die Gründerväter erreicht: es herrscht Frieden und der Integrationsprozess hat sich erweitert und vertieft.
Über verschiedene Stufen, wie die Römischen Verträge (1957), die Einheitliche Europäische Akte (1986) und die Verträge von Maastricht (1992), Amsterdam (1997) und Nizza (2000) hat sich eine Europäische Union entwickelt, der mittlerweile 27 europäische Staaten angehören und die sich nicht mehr nur auf den Kohle- und Stahlsektor beschränkt. Die Europäische Union hat einen gemeinsamen Binnenmarkt mit einer gemeinsamen Währung, in der man ohne Grenzen reisen, lernen und arbeiten kann.
Mit dem Vertrag von Lissabon, der noch von Irland ratifiziert werden muss, steht die nächste Vertiefung bereits vor der Tür. Diese steht für eine demokratische, transparente und effiziente Europäische Union mit einer sozialen Marktwirtschaft. Aus Sicht der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten muss aber vor allem das Soziale Europa ausgebaut und gestärkt werden.
Weiterführende Links
Website der Europäischen Union
Die Entstehungsgeschichte der Europäischen Union
Die Verträge
Der Haushalt der Europäischen Union
Die Symbole der EU
Links zu den Institutionen der EU
Europäisches Parlament
Europäische Kommission
Rat der Europäischen Union
Europäischer Gerichtshof
Europäischer Rechnunghof
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