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Karikatur

Donnerstag, 19. Januar 2012

Karikatur

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Neue Webseite zum konsularischem Schutz für EU-Bürger im Ausland

Donnerstag, 7. April 2011

EU-Flagge.jpgJährlich reisen mehr als 90 Millionen Europäer in Drittländer und ca. 30 Millionen leben ständig im nicht europäischen Ausland. Aber viele wissen nicht, wohin sie sich im Notfall, wie z.B. der Krise in Libyen oder Japan, wenden können. Es ist weitgehend unbekannt, dass man sich als EU-Bürger an das Konsulat oder die Botschaft jedes beliebigen EU-Staates wenden kann, wenn das eigene Land keine Vertretung in dem fraglichen Staat hat.

Die EU-Kommission hat jetzt eine Webseite mit ausführlichen Informationen eingerichtet. Sie ist unter ec.europa.eu/consularprotection/index.action erreichbar.

Gleichstellung von Frauen und Männern

Freitag, 11. März 2011

Gleichstellung2010.jpgDie Europäische Union hat den aktuellen "Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2010" herausgegeben. Der Jahresbericht informiert zu verschiedenen Herausforderungen der Geschlechtergleichstellung. So werden unter anderm die Auswirkungen der  Wirtschaftskrise, die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, Armut und soziale Eingliederung sowie Gewalt gegen Frauen behandelt. Außerdem wird die jüngste Enwicklung der Situation von Frauen und Männern in der Europäischen Union dargestellt. Tabellen und Statistiken komplettieren die Publikation.

Auf der EU-Bookshop-Seite steht der Bericht als kosenloser Download bereit.

Vereinfachung grenzüberschreitender Fahrzeugzulassung in der EU

Donnerstag, 3. März 2011

Verkehr.jpgDie Europäische Kommission strebt einen Abbau des bürokratischen Aufwands bei grenzüberschreitender Fahrzeugzulassung in der EU an. Deshalb wurde eine öffentliche Konsultation eingeleitet.

Der für Industrie und Unternehmertum zuständige Vizepräsident der Kommission, Antonio Tajani, erklärte dazu: "Es darf kein Problem sein, ein Fahrzeug in einem Mitgliedstaat zu erwerben und es anschließend in einen anderen Mitgliedstaat zu überführen. Diese öffentliche Konsultation wird uns ein besseres Verständnis der Probleme von Bürgern und Unternehmen vermitteln sowie die Entwicklung von Konzepten für eine Verbesserung der Situation ermöglichen. Unser Ziel ist es, Kosten- und Zeiteinsparungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher, die Unternehmen sowie für die nationalen Zulassungsstellen zu erreichen."

Die komplette Pressemeldung finden Sie hier.

Die Konsultation kann unter ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch aufgerufen werden.

Neue Datenbank "Otlas"

Montag, 28. Februar 2011

jugeninaktion.gifDie Suche nach internationalen Projektpartnern im Rahmen des EU-Förderprogrammes "Jugend in Aktion" wird einfacher. Seit Anfang Februar bietet das SALTO Information Ressource Centre mit der Online-Datenbank "Otlas" verschiedene Modalitäten. Neben der Suche von Partnern besteht die Möglichkeit sich als Organisation oder Gruppe zu registrieren und eigene Projektideen vorzustellen. Bisher haben sich über 200 Organisationen eingetragen. 

Weitere Informationen gibt es unter www.jugendfuereuropa.de/.
Registrieren können Sie sich hier.

Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug

Montag, 28. Februar 2011

Euro.jpgDas Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichte am 16. Februar 2011 die neugefasste Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr. Darin enthalten sind Änderungen, die aus kommunaler Sicht insgesamt zu begrüßen sind. In der konsolidierten Fassund werden öffentliche Stellen und private Unternehmen im Wesentlichen gleich gestellt. Es gilt eine grundsätzliche 30-Tage-Frist, nach deren Ablauf Verzugsfolgen eintreten. Diese Fristen können jedoch auf 60 Tage ausgeweitet werden. Für private Unternehmen ist dies möglich, wenn dadurch keine Benachteiligung des Vertragspartners entsteht. Bei öffentlichen Stellen bedarf es einer sächlichen Rechtfertigung aufgrund des Vertrages. Die Mitgliedstaaten können die Frist für öffentliche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die Gesundheisdienste anbieten, auf bis zu 60 Tagen verlängern. Neuerung für das deutsche Schuldenrecht ist eine 40 €-Pauschale für Beitreibungskosten, die neben den Anspruach auf Ersatz des Verzögerungsschadens treten wird.

Hier können Sie die konsolidierte Fassung der Richtlinie einsehen.

Überprüfung der EU-Mobilfunk-Roamingvorschriften

Dienstag, 4. Januar 2011

handy3.jpgDie Europäische Kommission bittet die Verbraucher, Unternehmen, Telekommunikationsbetreiber und Behörden im Rahmen einer öffentlichen Konsultation um Stellungnahmen in Bezug auf den EU-Mobilfunk-Roamingmarkt. Mit der EU-Roamingverordnung wurden für alle bei Aufenthalten im EU-Ausland abgehenden und ankommenden Anrufe und SMS-Nachrichten zwar Preisobergrenzen vorgeschrieben, einen wettbewerbsbestimmten europäischen Binnenmarkt für Roamingdienste gibt es aber noch immer nicht. Vielmehr setzen die Betreiber die Roamingpreise im Allgemeinen knapp unter den regulierten Höchstpreisen fest und erzielen mit Roamingdiensten ungerechtfertigt hohe Gewinnspannen. Ziel der Digitalen Agenda für Europa ist aber, dass der Unterschied zwischen Roaming- und Inlandstarifen bis 2015 möglichst ganz verschwindet. Die Kommission fordert alle Seiten auf, die bestehenden EU-Roamingvorschriften zu beurteilen und anzugeben, wie ihrer Ansicht nach der Wettbewerb bei Roamingdiensten unter Wahrung der Interessen der europäischen Verbraucher und Unternehmen intensiviert werden kann.

Die Konsultation läuft bis zum 11. Februar 2011.

Die vollständige Pressemeldung mit Link zum Konsulationspapier finden Sie hier.

"Clean Vehicle" hilft bei Suche nach spritsparendem Auto

Dienstag, 4. Januar 2011

Verkehr.jpgDie EU-Kommission hat im Dezember die Webseite "Clean Vehicle" gestartet. Hier finden Sie Informationen über die verschiedenen Technologien, über Energieverbrach und Emissionen der Fahrzeuge, die auf dem europäischen Markt verkauft werden. Außerdem bietet die Seite einen Überblick über geltende Beschaffungsregeln und Anreizsysteme für saubere und energieeffiziente Fharzeuge in den verschiedenen Mitgliedstaaten sowie Unterstützung für gemeinsame Beschaffungsmöglichkeiten für den öffentlichen Bereich.

Mehr Rechte für Busreisende

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Bus.jpgDas Europäische Parlament und der Rat haben nach einem erfolgreichen Vermittlungsverfahren Einigung über die Rechte für Fahrgäste im Kraftomnibusverkehr erzielt.

Bei Langstreckenfahrten (über 250 km) umfassen die Fahrgastrechte unter anderem:

  • Betreiberhaftung für von Fahrgästen erlittene Personenschäden (einschließlich Tod) sowie bei Verlusten oder Beschädigungen infolge eines Unfalls; Ansprüche insbesondere im Hinblick auf sofortige praktische Bedürfnisse bei Unfällen (Möglichkeit der Erstattung von bis zu zwei Hotelübernachtungen bis zu einem Gesamtbetrag von 80 EUR pro Nacht),

    • spezielle kostenlose Unterstützung für Personen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität sowohl an Busbahnhöfen als auch in den Fahrzeugen und bei Bedarf kostenlose Beförderung von Begleitpersonen,

    • garantierte Rückerstattung oder Umbuchung bei Überbuchung, Annullierung oder bei Verspätungen über 120 Minuten gegenüber der erwarteten Abfahrtzeit,

    • angemessene Unterstützung (durch Bereitstellung von Snacks, Mahlzeiten und Erfrischungen) bei Annullierungen oder Verspätungen von über 90 Minuten in Bezug auf Reisezeiten über drei Stunden,

    • insbesondere Verpflichtung der Betreiber, nicht beförderten Fahrgästen bei Bedarf zwei Hotelübernachtungen bis zu einem Höchstbetrag von 80 EUR pro Nacht zu erstatten, außer bei extremen Witterungsverhältnissen und größeren Naturkatastrophen,

    • Erstattung von 50 % des Fahrpreises bei Verspätungen von über 120 Minuten gegenüber der erwarteten Abfahrtzeit, bei Annullierung einer Fahrt und wenn der Betreiber dem Fahrgast keine Umbuchung oder Rückerstattung anbietet.

    Für kürzere Strecken gilt:

    • Verbot der Diskriminierung von Fahrgästen – weder direkt noch indirekt - aufgrund ihrer Nationalität,

    • Verbot der Diskriminierung von Personen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität sowie finanzielle Entschädigung bei Verlust oder Beschädigung ihrer Mobilitätshilfen im Falle eines Unfalls,

    • Mindestvorschriften für die Information aller Fahrgäste vor und während der Fahrt sowie allgemeine Unterrichtung über ihre Rechte an den Busbahnhöfen und über das Internet,

    • Einrichtung eines Mechanismus zur Behandlung von Beschwerden, der allen Fahrgästen zugänglich ist,

    • Benennung unabhängiger nationaler Stellen in allen Mitgliedstaaten mit dem Auftrag, die Verordnung durchzusetzen und bei Bedarf Sanktionen zu verhängen.

    Die jetzt im Vermittlungsausschuss erzielte Einigung muss auf einer Plenartagung des Parlaments (im Februar) sowie durch den Rat bestätigt werden.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

Europeana: Europas Kulturerbe digital erleben

Montag, 29. November 2010

europeana.gifIm November 2008 startete Europeana als Prototyp eines europäischen Webportals, welches Internetnutzern die Möglichkeit bietet digitalisierte Bücher, Landkarten, Gemälde, Zeitung und vieles mehr zu suchen und direkt aufzurufen.

Die ursprünglich angestebte Zahl von cirka 10 Millionen Objekten für 2010 ist deutlich überschritten worden. Weltweit kann jetzt auf über 14 Millionen kulturelle Schätze zugegriffen werden. Dabei machen digitale Fotos, Landkarten, Gemälde, Museumsstücke und andere Bilder ca 64 % der Europeana-Sammlungen aus.

Die ausführliche Pressemeldung finden Sie hier.

Zur Europeana-Homepage geht es hier.

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